Elektrosmog reduzieren: baubiologische Elektroinstallation einfach erklärt
Warum eine baubiologische Elektroinstallation gerade im Schlafbereich sinnvoll ist, was abgeschirmte Kabel und ein Netzfreischalter bringen — und wie man prüft, ob es wirklich wirkt.
Was ist eigentlich Elektrosmog?
Jede stromführende Leitung baut ein elektrisches Feld auf — auch, wenn gerade kein Gerät läuft. Dieses Feld reicht in den Raum hinein. Tagsüber merkt man davon nichts, aber am Schlafplatz, wo man acht Stunden am Stück liegt, wollen viele Menschen es so gering wie möglich halten. Die Baubiologie nennt das die Reduktion von Elektrosmog.
Bewertet wird das nach dem Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM) des Instituts für Baubiologie (IBN). Der gibt Richtwerte vor — vor allem für Schlaf- und Wohnräume.
Die vier Bausteine einer baubiologischen Elektroinstallation
1. Abgeschirmte Kabel
Geschirmte, halogenfreie Leitungen halten das elektrische Feld im Kabel statt im Raum. Das ist die Basis.
2. Netzfreischalter
Er trennt den Stromkreis, sobald kein Verbraucher läuft. Im Schlafzimmer ist die Leitung nachts dann feldfrei — und schaltet automatisch wieder ein, wenn man das Licht anmacht.
3. Geschirmte Dosen
Auch Steckdosen und Verteiler gibt es geschirmt — sonst hört die Abschirmung an der Dose auf.
4. Fachgerechte Erdung
Eine Abschirmung wirkt nur mit sauberer Erdung und sternförmiger Verlegung. Hier trennt sich Handwerk von Pfusch.
Der Schlafplatz zuerst
Man muss nicht das ganze Haus aufwendig ausführen. Am meisten bringt es dort, wo man am längsten ruht: im Schlafzimmer und im Kinderzimmer. Oft reicht es, diese Stromkreise abgeschirmt auszuführen und mit einem Netzfreischalter zu versehen.
Ob es wirkt, lässt sich messen: Mit baubiologischer Messtechnik prüfen wir, ob die SBM-Richtwerte am Bett eingehalten sind — schwarz auf weiß.
Gesund schlafen, gesund wohnen
Wir planen Ihre Elektroinstallation baubiologisch — im Lehmbau wie im Bestand.
Zum LeistungsangebotBeratung anfragen