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Wandlerschränke  ·  Netzgebiet energis-Netzgesellschaft

Wandlerschrank mit NA-Schutz für Außenaufstellung – Netzgebiet energis-Netzgesellschaft

Wandlerschränke und Übergabeschränke für PV-Anlagen und Batteriespeicher im Netz der energis-Netzgesellschaft mbH (Saarland (Sitz Saarbrücken)): Wandlermessung, zentraler NA-Schutz, Kuppelschalter und Steuerung nach TAB – gebaut, geliefert, montiert und angemeldet.

Wandlerschrank mit NA-Schutz für Außenaufstellung – Netzgebiet energis-Netzgesellschaft

Aufbauten für energis-Netzgesellschaft

Wandlerschrank 100 kW Volleinspeisung

Ein Außenschrank mit Messung, NA-Schutz, Kuppelschalter und Steuerung für PV-Anlagen um 100 kW.

Details 100 kW →

Wandlerschrank 350 kW Volleinspeisung

Zwei-Schrank-System mit Energieschrank und Steuerungsschrank für PV-Anlagen bis 350 kW.

Details 350 kW →

Batteriespeicher anschließen

Übergabeschrank mit NA- und Kupplungsschutz für Speicher – behind the meter oder Co-Location.

Speicher-Anschluss →

Vorgaben von energis-Netzgesellschaft im Überblick

Wandlermessung abDirektmessung bis 63 A nach VDE-AR-N 4100; Direktmessung > 63 A nur nach Abstimmung, darüber halbindirekte Messung nach Vorgabe des VNB (VEWSaar-Erläuterungen 2024). Messart bestimmt der Messstellenbetreiber unter Beachtung der Mindestanforderungen des VNB.
Messsatz und ZählerplatzHalbindirekte Messung nach DIN VDE 0603-2-2 und FNN-Hinweis Wandleranlagen bis 1000 A; Messteil (Zählerfeld, Wandlerzusatzraum, APZ) und Leistungsteil (Trennvorrichtungen, Wandlerraum); Standard-Wandlergrößen nennt der VNB. Bei EEG-Anlagen > 100 kW: Zählerschrank beschafft der Kunde (bleibt Eigentum), Zähler/Wandler eichrechtskonform, RLM mit Fernauslesung per Funk, sonst TK-Anschluss nach Vorgabe der Voltaris GmbH.
Aufstellung im FreienFür EEG-Anlagen > 100 kW ohne geeigneten Anschluss: kundeneigene Zähleranschlusssäule oder Übergabestation an abgestimmter Stelle in unmittelbarer Nähe des Netzanschlusspunkts; Errichtungsplanung (Ausführungs-, Single-Line-Plan) vorab zur Freigabe. Eigentumsgrenze an den Anschlussklemmen des HAK in der Zähleranschlusssäule; Verfügungsbereichsgrenze an den Hauptsicherungen. Anschlussschränke im Freien nach VDE-AR-N 4100 und zustimmungspflichtig; HAK nach Vorgabe des VNB.
NA-Schutz und KuppelschalterNS: VDE-AR-N 4105. Für Anlagen nach VDE-AR-N 4110: zentrales Netzschutzgerät auf Übergabe- bzw. Kuppelschalter der Kundenstation, Parametrierung und Prüfung durch qualifizierten Prüfer, Schutzprüfprotokolle spätestens zur Inbetriebnahme. Ab P_Amax ≥ 135 kW Nachweis nach VDE-AR-N 4110. Zertifizierung: NELEV-vereinfacht < 500 kW und < 270 kW Einspeisung; ab 500 kW oder 270 kW Einspeisung Zertifikat.
Steuerung und Fernwirktechnik≥ 25 bis < 100 kW: Funkrundsteuerempfänger (FRE), Einbau und Parametrierung durch Errichter; bei Einspeisevergütung zusätzlich 60-%-Begrenzung. 100 kVA (100 kWp) bis 475 kVA: Sonder-Rundsteuerempfänger (Standard-RSE unzulässig), Bezug über Voltaris, Info ≥ 4 Wochen vor IBN, plus RLM/Ist-Einspeisung. > 475 kVA: Fernwirkanlage mit VSE-Gateway (Glasfaser oder MDEX), Wirk- und Blindleistung, Ist-Werte; Abstimmung ≥ 16 Wochen vor Stationsaufstellung. MS: IEC 60870-5-101. Funktionstest der Fernsteuerbarkeit ist Inbetriebnahmevoraussetzung. TF-Rundsteuerung 180 Hz.
BatteriespeicherUnterscheidung netzwirksam, netzneutral (fahrplanbasierte Begrenzung, vertraglich) und netzdienlich (§ 11a EnWG nur per Ausschreibung). Speicher ab 100 kW bis 25 MW über Antragsformular, > 25 MW an VSE Verteilnetz. Formular fragt Grünstrom-/Graustromspeicher, Fahrweise und Regelleistung ab. Grünstromspeicher bei EEG > 100 kW: PAV,E-Überwachung (FNN-Hinweis), Anbindung aller SR über VSE-Net-Gateway, keine Rundsteuerempfänger, Wirkleistungen und SoC auch < 1 MW, Bilanzierungsmodell Z03, Beladung als Eigenverbrauch melden. FCA für flexible Verbraucher.

TAB, Wandleranschluss und Zählerplatz bei energis-Netzgesellschaft

Die technischen Anschlussbedingungen und die Vorgaben für Wandlermessung und Zählerplatz – direkt beim Netzbetreiber verlinkt.

TAB und Ergänzungen von energis-Netzgesellschaft

WandleranschlussplanVEWSaar-Zeichnung Nr. 7 'Messsätze – Anschluss der Zählerwechselschränke an das NS-Verteilnetz' (TAB 2024, S. 75): Klemmleiste Zählerwechselschrank, 10-polig: k l | k l | k l (Aderkennz. 1–6, je Wandler S1/S2 = k/l) | L1 L2 L3 N; darüber Klemmleiste der Zählerwechseltafel (Steckanschluss). Spannungsabgriff am Primärleiter, Spannungszuführungen zur Reihenklemme nicht abgesichert. Keine Zwischenklemmen zwischen Wandler und Klemmleiste. Querschnitte bis 25 m: Spannung Cu 2,5 mm², Strom Cu 4 mm², sonst mit NB abstimmen. Strom- und Spannungspfad in getrennten Kabeln; grün-gelber Schutzleiter nicht als Strom-/Spannungspfad; die zwei Sekundärleitungen eines Wandlers in gemeinsamer Hülle. Spannungsleitungen kurz-/erdschlusssicher, eindeutige Aderkennzeichnung; nicht gemessene Anlagenteile plombierbar; analoger TAE-Anschluss für Zählerfernabfrage. Erdung Sekundärseite nicht dargestellt.
– Quelle: VEWSaar TAB NS 2024 (Archiv), Anhang Zeichnung Nr. 7, S. 75 Dokument
Wandler und MesslaschenKeine tabellierten Schienen-/Laschenmaße. VEWSaar TAB 2024, S. 89: Beispielbilder Wandlerschrank bis 100 A und bis 200 A mit 3-Punkt-Befestigung, 'VNB-Wandler' (Aufsteckwandler auf Cu-Schienen); im 200-A-Beispiel ist 'Lasche 30x5mm' beschriftet. Einsatz von Wandlerschränken immer mit NB abstimmen. Messsatz (Stromwandler + Messeinrichtung) stellt laut TAB 2026 Kap. 7.3 (3) der MSB; nach EEG-Info >100 kW können Zähler und Strom-/Spannungswandler auch über einen (wettbewerblichen) MSB beschafft werden (Ansprechpartner Voltaris GmbH), eichrechtskonform. TAB 2026 7.3 (2): bis 200 A nach VDE-AR-N 4100, 200–1000 A ggf. mit NB-Zusatzvorgaben, >1000 A abstimmen.
– Quelle: VEWSaar TAB NS 2024, S. 89; BDEW TAB 2026 Kap. 7.3, S. 47; EEG-Info >100 kW (22.10.2026) Kap. 8 Dokument
Wandler je Stromstufebis 200 A (Beispiel, Übersetzung nicht angegeben) · VNB-Wandler, Aufsteckwandler auf Schiene (Beispielbild) · Lasche 30×5 mm (Beschriftung im Beispielbild); Bohrung/Länge nicht angegeben
Zähler und ZählerplatzVEWSaar-Messsatz-Zeichnungen: Zählerwechseltafel ZWT Nr. III 520 × 650 mm (H×B) mit Steckanschluss Phoenix RKN/10 mm², Strom-/Spannungsklemmen unter plombierbarer Plexiglaskappe (25,7 × 16,8 × 7,2 mm), Austauschbarkeit gewährleisten (Nr. 10, S. 76); Zählerwechselgrundplatte ZWG Nr. III 700 × 750 mm, Bohrbild 600 × 695 mm, Bohrungen Ø12, Phoenix URTK-Ben/10 mm² (Nr. 11, S. 77); Zählerwechselschrank ZWS Nr. III außen 700 × 750 × 230 mm (Nr. 12, S. 78). Wandlerschrank-Beispiele mit 3-Punkt-Befestigung, Wandlerzähler, Kommunikationsfeld SG, APZ, Weitergaberelais (S. 89). Plombierung inkl. Wandler- und Wandlerzusatzraum, Beantragung über VEWSaar-Online-Portal (S. 22). Bei >30 kW Wandlermessung, Stromlaufplan einpolig ab HAK zur Genehmigung vorlegen (S. 84). EEG >100 kW: RLM-Zähler, Fernauslesung per Funk, sonst TK-Anschluss nach Voltaris.
– Quelle: VEWSaar TAB NS 2024, S. 22, 76–78, 84, 89; EEG-Info >100 kW Kap. 8 Dokument

Häufige Fragen

Direktmessung bis 63 A nach VDE-AR-N 4100; Direktmessung > 63 A nur nach Abstimmung, darüber halbindirekte Messung nach Vorgabe des VNB (VEWSaar-Erläuterungen 2024). Messart bestimmt der Messstellenbetreiber unter Beachtung der Mindestanforderungen des VNB.

Das legt der Netzbetreiber im Anschlussverfahren fest.

Ja. Wir bauen, liefern und montieren deutschlandweit und übernehmen auf Wunsch die Anmeldung bis zur Inbetriebsetzung.

Wandlerschrank anfragen

Projektdaten oder Netzanschlusszusage anhängen – Angebot nach den Vorgaben von energis-Netzgesellschaft.

  • Rückmeldung zur Machbarkeit mit unseren Rückfragen
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