PV-Monitoring und Trafo-Regelung für Industrie: 1,8 MWp an vier Trafos
Referenzprojekt TAS GmbH, Kreuzwertheim: 19 Wechselrichter, vier Trafos, 53 Messpunkte. Wir haben Messkonzept, Regelung, SPS-Programmierung und das komplette Monitoring aufgebaut. Ein Dashboard zeigt live, was jeder Trafo, jeder Abgang und jeder String gerade macht.
- Einspeiseregelung nach Netzbetreiber-Vorgabe über zertifizierten Energiemanager
- Trafo-Überlastschutz mit WAGO PFC200 als unabhängige Obergrenze je Trafo
- Eigener PV-Server im Werk, Fernzugriff verschlüsselt, keine Hersteller-Cloud nötig
- Störmeldungen mit Handbuch, Quittierung und Logbuch für die Instandhaltung
Die Aufgabe
Ein Industriebetrieb mit vier eigenen Trafos speist die PV-Anlage über zwei Kabel je Trafo ein. Der Netzbetreiber gibt die zulässige Einspeisung am Netzanschlusspunkt vor. Gleichzeitig darf keiner der Trafos durch Rückspeisung überlastet werden, wenn mittags der Betrieb wenig Strom braucht. Zwei Batteriespeicher mit je 500 kW sind in Vorbereitung.
Dazu kommt der Betrieb: Wer sieht, dass ein Wechselrichter ausgefallen ist oder ein String weniger liefert? Wie bekommt die Instandhaltung Störungen mit Erklärung und Ansprechpartner?
Die Lösung
- Einspeiseregelung: Ein zertifizierter Energiemanager (Plexlog PL500) setzt die Vorgabe des Netzbetreibers um und steuert die Wechselrichter über RS485.
- Trafo-Überlastschutz: Eine WAGO PFC200 liest die Trafo-Messgeräte und setzt je Trafo eine Leistungsobergrenze für die Wechselrichter. Der Wechselrichter nimmt immer den kleineren Wert, so gibt es keine zwei Regler, die gegeneinander arbeiten.
- Messung: Janitza UMG 604 an der Netzübergabe und an den Trafos, Messmodule an jedem NH-Abgang. So ist jeder Verbraucher und jede PV-Einspeisung einzeln sichtbar.
- Monitoring: Eigener PV-Server im Werk sammelt alle Werte in einer Datenbank, das Dashboard läuft im Browser, der Fernzugriff verschlüsselt über VPN.
Simulation: So regeln Netzvorgabe und Trafo-Schutz zusammen
Voreingestellt ist ein Sommertag mit Trafo-Grenze 350 kVA und Netzvorgabe 1.000 kW, damit beide Regelungen sichtbar eingreifen. Grundlage sind die gemessenen Tagesprofile von PV-Erzeugung und Verbrauch aus dem Monitoring. Verschieben Sie die Uhrzeit, senken Sie die Trafo-Grenze oder die Einspeisevorgabe und schalten Sie den geplanten Speicher zu. Die Werte sind vereinfacht, die Verteilung auf die Trafos ist geschätzt.
Tagessumme
Annahmen: Wechselrichterleistung je Trafo 500 / 300 / 460 / 420 kW, Leistungsfaktor 0,95, Speicher 1.000 kW und 2.000 kWh. Die echte Anlage regelt in Sekunden, die Simulation rechnet in Viertelstunden.
Was das Monitoring zeigt
Das Dashboard ist für den Betrieb gebaut, nicht für den Prospekt. Es läuft live, hier können Sie es ansehen.
Was wir für Ihr Werk übernehmen
Messkonzept
Messpunkte an Übergabe, Trafos und Abgängen planen, Janitza-Messgeräte und Wandler einbauen, Netzbetreiber-Vorgaben einhalten.
Regelung und SPS
Einspeiseregelung, Trafo-Überlastschutz, Speicherführung und Fail-safe in CODESYS auf WAGO PFC200, abgestimmt mit dem Energiemanager.
Monitoring und Betrieb
PV-Server, Dashboard, Störmeldungen mit Handbuch, Auswertung, Fernzugriff und Betreuung im laufenden Betrieb.
Passend dazu: SPS-Programmierung, Fernwirktechnik, Netzanalyse und Wandlermesssäulen.
Häufige Fragen
Mehrere Trafos, große PV, Speicher geplant?
Wir sehen uns Ihre Anlage an und schlagen Messkonzept, Regelung und Monitoring vor.
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