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Batteriespeicher-Netzanschluss  ·  Netzgebiet Mainzer Netze

Batteriespeicher anschließen im Netzgebiet Mainzer Netze

Übergabeschrank mit Kuppelschalter, NA- und Kupplungsschutz und Messung für Gewerbespeicher – behind the meter, als Co-Location mit PV oder als eigenständiger Speicher. Ausgelegt nach den Vorgaben der Mainzer Netze GmbH (Betriebsführung Teilgebiet durch Überlandwerk Groß-Gerau GmbH).

Behind the MeterCo-Location PVNA-/KupplungsschutzMesskonzept
Übergabeschrank Batteriespeicher mit NA- und Kupplungsschutz – Netzgebiet Mainzer Netze

Was Mainzer Netze für Speicher vorgibt

Speicher nach VDE-AR-N 4100 (Bezug), 4105 (Lieferung) und VDE-AR-E 2510-2; Anschluss-, Betriebs- und Messkonzept vorab abstimmen, korrekte Abgrenzung EEG-/KWK-Strom von nicht vergütungsfähigem Strom (TAB 10.5). Netzbetreiber kann Angaben zur Betriebsweise verlangen: marktliche Nutzung, Strom-/Regelenergiemarkt, Steuerung durch Dritte; Änderungen in Textform anzeigen. Regelenergie nur mit gesonderter Vereinbarung. Speicher > 4,2 kW sind steuVE (§ 14a, AGB). Eigene Verträge für Anlagen mit Speicher (H-SPE).

Niederspannung bis / NetzebeneKeine feste kW-Grenze für NS-Anschluss veröffentlicht. Halbindirekte Messung bis 1.000 A nach VDE-AR-N 4100 (200–1.000 A ggf. mit Netzbetreiber-Vorgaben), > 1.000 A Abstimmung. Bei Übergabestation mit einem Trafo ≤ 630 kVA kann nach Absprache NS-seitig gemessen werden; Lasttrennschalter bis 1.000 kVA, darüber Leistungsschalter (TBH MS).
Wandlermessung abDirektmessung bis 63 A (Zählerplätze mit Zählersteckklemme, 3.HZ); direktmessende Zähler > 63 A nur noch bei Bestandsanlagen. Darüber halbindirekte Messung: bis 200 A nach VDE-AR-N 4100, 200–1.000 A nach 4100 und ggf. Netzbetreiber-Vorgaben, > 1.000 A Abstimmung. Messsatz (Stromwandler + Zähler) stellt der MSB; Wandlerstufen mind. 250, 500, 1.000 A (TMA).
NA-Schutz und KuppelschalterNA-Schutz grundsätzlich als zentraler NA-Schutz am zentralen Zählerplatz; integrierter NA-Schutz nur für Erzeugungsanlagen < 30 kVA. Ab ΣSAmax > 30 kVA zentraler NA-Schutz Pflicht (Ausnahme BHKW mit jederzeit zugänglicher Schaltstelle). FRE-Stufe 0 % ist direkt auf den Kuppelschalter zu führen. Inbetriebsetzung > 30 kW mind. 10 Tage vorher beantragen; Protokoll F.9 VDE-AR-N 4105:2026-03. Blindleistung Q(U) (cos φ 0,90 bei > 4,6 kVA).
Steuerung und FernwirktechnikTonfrequenz-Rundsteuerung in Mainz 316⅔ Hz (Verdrosselung 7 %). EEG/KWK ≥ 25 bis < 100 kW: Funk-Rundsteuerempfänger (Langwelle, 4 Stufen 100/60/30/0 %, Schließerkontakte 250 V, Montage auf 3-Punkt-Zählerplatz, 230 V über B10A); 60-%-Begrenzung je nach Vergütungsform. ≥ 100 kW (auch MS): Fernwirkanlage „SAE Redispatchbox 2.0“ (Eigentum Netzbetreiber, Installation ca. 540 € netto, Stand 05/2025): Sollwert 0(4)–20 mA an X11:15/19, Ist-Einspeisung über Wirkimpuls des Einspeisezählers, 230 V B16A, Mobilfunk.

Welche Variante passt?

Behind the Meter

Speicher in der Kundenanlage hinter dem bestehenden Netzanschluss: Peak Shaving, Eigenverbrauch, Notstrom. Entscheidend: Rückspeisung ja/nein, Summenleistung mit PV für NA-Schutz, vereinbarte Bezugsleistung.

Co-Location mit PV

Speicher und PV am gemeinsamen Netzanschluss mit getrennten Zählpunkten bzw. Untermessung und Einspeisebegrenzung am Netzanschlusspunkt.

Wandlerschränke →

Eigener Netzanschluss

Netzspeicher mit eigenem Anschluss, ab höheren Leistungen in der Mittelspannung nach VDE-AR-N 4110 mit Übergabestation.

Trafostationen →

Unser Übergabeschrank für Speicher

NetzanschlussNH-Trenner bzw. Leistungsschalter, ausgelegt auf Bemessungsstrom und Kurzschlussstrom am Einbauort
KuppelschalterLeistungsschalter mit Motorantrieb, Unterspannungsauslöser und Rückmeldekontakten
SchutzZentraler NA-Schutz (VDE-AR-N 4105), Kupplungsschutz bzw. Anbindung an den übergeordneten Entkupplungsschutz (VDE-AR-N 4110)
MessungZählpunkt Netz mit Wandlermessung nach Mainzer Netze, Untermessung PV und Speicher nach Messkonzept
SteuerungRundsteuerempfänger · Fernwirktechnik, Schnittstelle für EMS und Direktvermarkter
GehäuseInnen oder Freiluft mit Sockel, Schutzart nach Vorgabe, typisch IP54
PrüfungDIN EN IEC 61439-1/-2 mit Prüfprotokoll, Stromlaufplan zur Freigabe vor Fertigung

Häufige Fragen

Speicher nach VDE-AR-N 4100 (Bezug), 4105 (Lieferung) und VDE-AR-E 2510-2; Anschluss-, Betriebs- und Messkonzept vorab abstimmen, korrekte Abgrenzung EEG-/KWK-Strom von nicht vergütungsfähigem Strom (TAB 10.5). Netzbetreiber kann Angaben zur Betriebsweise verlangen: marktliche Nutzung, Strom-/Regelenergiemarkt, Steuerung durch Dritte; Änderungen in Textform anzeigen. Regelenergie nur mit gesonderter Vereinbarung. Speicher > 4,2 kW sind steuVE (§ 14a, AGB). Eigene Verträge für Anlagen mit Speicher (H-SPE).

NA-Schutz grundsätzlich als zentraler NA-Schutz am zentralen Zählerplatz; integrierter NA-Schutz nur für Erzeugungsanlagen < 30 kVA. Ab ΣSAmax > 30 kVA zentraler NA-Schutz Pflicht (Ausnahme BHKW mit jederzeit zugänglicher Schaltstelle). FRE-Stufe 0 % ist direkt auf den Kuppelschalter zu führen. Inbetriebsetzung > 30 kW mind. 10 Tage vorher beantragen; Protokoll F.9 VDE-AR-N 4105:2026-03. Blindleistung Q(U) (cos φ 0,90 bei > 4,6 kVA). Grundsätzlich gilt: Übersteigt die Summe aus Speicher und Erzeugung 30 kVA, ist nach VDE-AR-N 4105 ein zentraler NA-Schutz mit Kuppelschalter nötig.

Ja, das ist der häufigste Fall beim Gewerbespeicher. Zu klären sind Rückspeisung, die Summenleistung mit vorhandenen Erzeugungsanlagen, die vereinbarte Bezugsleistung und das Messkonzept.

Ja – inklusive Stromlaufplan zur Freigabe vor Fertigung und, auf Wunsch, beigestellter Komponenten.

Speicher-Schrank anfragen

Netzanschlusszusage, Messkonzept oder Spezifikation anhängen – Angebot nach den Vorgaben von Mainzer Netze.

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