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Batteriespeicher-Netzanschluss  ·  Netzgebiet Netze Magdeburg

Batteriespeicher anschließen im Netzgebiet Netze Magdeburg

Übergabeschrank mit Kuppelschalter, NA- und Kupplungsschutz und Messung für Gewerbespeicher – behind the meter, als Co-Location mit PV oder als eigenständiger Speicher. Ausgelegt nach den Vorgaben der Netze Magdeburg GmbH.

Behind the MeterCo-Location PVNA-/KupplungsschutzMesskonzept
Übergabeschrank Batteriespeicher mit NA- und Kupplungsschutz – Netzgebiet Netze Magdeburg

Was Netze Magdeburg für Speicher vorgibt

Speicher > 30 kW sind wie Erzeugungsanlagen zu genehmigen (Datenblatt E.3 NS bzw. E.8 MS, Einheitenzertifikat, Übersichtsschaltplan); Antrag unterscheidet Erzeugung/Speicher/Mischanlage, Option Nulleinspeisung. Ggf. Zertifikat Leistungsflussüberwachung (PAV, E-Überwachung). Speicher mit Netzladung > 4,2 kW sind sVE nach § 14a (Steuerbox-Kontakt W4, 8-polige Steuerklemme + RJ45 vorrüsten). Separate MaStR-Registrierung; Steuerbarkeitscheck gilt auch für Speicher. TAB MS 8.10: keine Ergänzungen. Messkonzepte für Co-Location/Graustrom nicht veröffentlicht.

Niederspannung bis / NetzebeneNS-Anschlüsse üblicherweise bis 300 kVA; darüber nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch mit besonderer Vereinbarung. MS üblicherweise ab 300 kVA, 30 kV ab ca. 3 MVA. Hausanschlusskabel max. 250 A (ca. 130–150 kW, NAYY-J 4×150, HAK NH2); bis 300 kW Doppel-Netzanschluss 2×250 A direkt aus der Station, je Kabel 250-A-Sicherung, Kennzeichnung „Vorsicht Rückspannung! Doppel-Netzanschluss“.
Wandlermessung abDirektmessung bis 63 A; 63–100 A direkt nur, wenn Stundenmittel ≤ 80 A – bei Erzeugungsanlagen daher i. d. R. nicht möglich. Darüber halbindirekte Wandlermessung. Wandler stellt der MSB bei (Abstimmung ca. 2 Wochen vorher); kundenseitig beigestellte Wandler Klasse 0,5S mit Konformitätserklärung.
NA-Schutz und KuppelschalterKeine NMD-spezifischen NS-Vorgaben zum zentralen NA-Schutz gefunden; es gilt VDE-AR-N 4105. Im Antrag gefordert: Beschreibung der Schutzeinrichtungen (integriert/zentral) mit NA-Schutz-Zertifikat und Prüfbericht. TR-DWM sieht optional Spannungsabgriff für NA-Schutz im Leistungsteil vor. MS: bei Trafo ≤ 800 kVA Entkupplungsschutz NS-seitig auf den NS-Kuppelschalter.
Steuerung und Fernwirktechnik≤ 25 kWp: keine technische Einrichtung. >25–100 kWp: FRE Langmatz EK893 mit 3 Relais, Protokoll Semagyr Top, Beschaffung durch Betreiber, Parametrierung vor Ort durch NMD; Stufen 100/60/30/0 %, Umsetzung ≤ 1 min; ggf. Aktivantenne EK695. > 100 kWp: NSM-Schrank mit Fernwirkanlage stellt und montiert NMD (Platz 600×800×400 mm neben Zählerschrank), 8 Stufen (100/90/75/60/45/30/15/0 %) als potenzialfreie Kontakte mit Kundensteuerspannung 24 V DC; Ist-Einspeisung per S0-Impulsrelais am Erzeugungszähler (z. B. Baer 7PAS01W) oder ±20 mA; 230 V/10 A Typ B bereitstellen. Keine Tonfrequenz-Rundsteuerung im Netz. Steuerbarkeitscheck jährlich ab 7 kW.

Welche Variante passt?

Behind the Meter

Speicher in der Kundenanlage hinter dem bestehenden Netzanschluss: Peak Shaving, Eigenverbrauch, Notstrom. Entscheidend: Rückspeisung ja/nein, Summenleistung mit PV für NA-Schutz, vereinbarte Bezugsleistung.

Co-Location mit PV

Speicher und PV am gemeinsamen Netzanschluss mit getrennten Zählpunkten bzw. Untermessung und Einspeisebegrenzung am Netzanschlusspunkt.

Wandlerschränke →

Eigener Netzanschluss

Netzspeicher mit eigenem Anschluss, ab höheren Leistungen in der Mittelspannung nach VDE-AR-N 4110 mit Übergabestation.

Trafostationen →

Unser Übergabeschrank für Speicher

NetzanschlussNH-Trenner bzw. Leistungsschalter, ausgelegt auf Bemessungsstrom und Kurzschlussstrom am Einbauort
KuppelschalterLeistungsschalter mit Motorantrieb, Unterspannungsauslöser und Rückmeldekontakten
SchutzZentraler NA-Schutz (VDE-AR-N 4105), Kupplungsschutz bzw. Anbindung an den übergeordneten Entkupplungsschutz (VDE-AR-N 4110)
MessungZählpunkt Netz mit Wandlermessung nach Netze Magdeburg, Untermessung PV und Speicher nach Messkonzept
SteuerungRundsteuerempfänger, Schnittstelle für EMS und Direktvermarkter
GehäuseInnen oder Freiluft mit Sockel, Schutzart nach Vorgabe, typisch IP54
PrüfungDIN EN IEC 61439-1/-2 mit Prüfprotokoll, Stromlaufplan zur Freigabe vor Fertigung

Häufige Fragen

Speicher > 30 kW sind wie Erzeugungsanlagen zu genehmigen (Datenblatt E.3 NS bzw. E.8 MS, Einheitenzertifikat, Übersichtsschaltplan); Antrag unterscheidet Erzeugung/Speicher/Mischanlage, Option Nulleinspeisung. Ggf. Zertifikat Leistungsflussüberwachung (PAV, E-Überwachung). Speicher mit Netzladung > 4,2 kW sind sVE nach § 14a (Steuerbox-Kontakt W4, 8-polige Steuerklemme + RJ45 vorrüsten). Separate MaStR-Registrierung; Steuerbarkeitscheck gilt auch für Speicher. TAB MS 8.10: keine Ergänzungen. Messkonzepte für Co-Location/Graustrom nicht veröffentlicht.

Keine NMD-spezifischen NS-Vorgaben zum zentralen NA-Schutz gefunden; es gilt VDE-AR-N 4105. Im Antrag gefordert: Beschreibung der Schutzeinrichtungen (integriert/zentral) mit NA-Schutz-Zertifikat und Prüfbericht. TR-DWM sieht optional Spannungsabgriff für NA-Schutz im Leistungsteil vor. MS: bei Trafo ≤ 800 kVA Entkupplungsschutz NS-seitig auf den NS-Kuppelschalter. Grundsätzlich gilt: Übersteigt die Summe aus Speicher und Erzeugung 30 kVA, ist nach VDE-AR-N 4105 ein zentraler NA-Schutz mit Kuppelschalter nötig.

Ja, das ist der häufigste Fall beim Gewerbespeicher. Zu klären sind Rückspeisung, die Summenleistung mit vorhandenen Erzeugungsanlagen, die vereinbarte Bezugsleistung und das Messkonzept.

Ja – inklusive Stromlaufplan zur Freigabe vor Fertigung und, auf Wunsch, beigestellter Komponenten.

Speicher-Schrank anfragen

Netzanschlusszusage, Messkonzept oder Spezifikation anhängen – Angebot nach den Vorgaben von Netze Magdeburg.

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