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Batteriespeicher-Netzanschluss  ·  Netzgebiet Stadtwerke Karlsruhe Netzservice

Batteriespeicher anschließen im Netzgebiet Stadtwerke Karlsruhe Netzservice

Übergabeschrank mit Kuppelschalter, NA- und Kupplungsschutz und Messung für Gewerbespeicher – behind the meter, als Co-Location mit PV oder als eigenständiger Speicher. Ausgelegt nach den Vorgaben der Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH (SWKN).

Behind the MeterCo-Location PVNA-/KupplungsschutzMesskonzept
Übergabeschrank Batteriespeicher mit NA- und Kupplungsschutz – Netzgebiet Stadtwerke Karlsruhe Netzservice

Was Stadtwerke Karlsruhe Netzservice für Speicher vorgibt

Speicher sind wie EZA anzumelden (E.8-Protokoll). Messkonzepte S2 (DC-gekoppelt) und S3 (AC-gekoppelt, mit Erzeugungsmessung) setzen EnFluRi und ein Speichersystem ohne Netzeinspeisung und ohne Netzbezug voraus; Module 1 und 3 nach § 14a möglich; CS-Konzepte mit Steuersignal-Klemmleiste/RJ45. MS: BESS-Fernwirkgerät mit Bezugsleistung, cos φ, Bezugsgrenzen 100/60/30/0 %; flexible Netzanschlussverträge (§ 17 Abs. 2b EnWG, Überbauung bei Leistungsbegrenzung), BKZ ggf. reduziert.

Niederspannung bis / NetzebeneNS-Anschlüsse max. 125 kW / 200 A (bei örtlicher Verfügbarkeit), Leistungsbilanz Pflicht (EAB 1 kV 4.1). Pauschale Hausanschlüsse bis 160 A und 20 m, darüber Einzelkalkulation. Größere Leistungen über 20-kV-Anschluss (Reifegradverfahren, EAB 20 kV). NS-seitige Abrechnungsmessung in MS-Kundenstationen bis 1600 A möglich (EAB 20 kV zu 7.7).
Wandlermessung abDirektmessung bis 63 A haushaltsüblich bzw. 44 A Dauerstrom, darüber halbindirekte Messung. Wandler 100/5, 250/5, 400/5, 600/5, 1000/5 A (größer auf Anfrage); Zuordnung: Dauerstrom 63/100 A → 100/5 A, 200/250 A → 250/5 A, >250–1000 A → 400/600/1000. Wandlermessung > 250 A nur nach Rücksprache; Wandlerschränke vorab zur Genehmigung an Installateur@netzservice-swka.de.
NA-Schutz und KuppelschalterKeine SWKN-eigenen NS-Vorgaben zum zentralen NA-Schutz; es gilt VDE-AR-N 4105. Laut FAQ muss der einpolige Schaltplan zur Anmeldung die Schutztechnik (zentraler NA-Schutz bzw. Entkupplungsschutz), Zähler, EnFluRi, Speicher und Funkrundsteuerempfänger zeigen; Inbetriebsetzung durch Montagefachkraft der SWKN.
Steuerung und FernwirktechnikNS: Funkrundsteuergeräte in 3-Punkt-Befestigung für Leistungsreduzierung von Erzeugungsanlagen, Versorgung über plombierbaren LS max. B 10 A/25 kA aus dem netzseitigen Anschlussraum. Kein kW-Stufenmodell veröffentlicht. Redispatch 2.0 ab 100 kW (Aufforderungs- oder Duldungsfall). MS: ab 500 kW installierter Einspeiseleistung separates SWKN-Fernwirkgerät (Bestellung eeg-fw-technik@netzservice-swka.de); Fernwirkschrank und Telefonverteiler bleiben SWKN-Eigentum, 230 V AC bauseits, separater Fernwirk-Übersichtsschaltplan.

Welche Variante passt?

Behind the Meter

Speicher in der Kundenanlage hinter dem bestehenden Netzanschluss: Peak Shaving, Eigenverbrauch, Notstrom. Entscheidend: Rückspeisung ja/nein, Summenleistung mit PV für NA-Schutz, vereinbarte Bezugsleistung.

Co-Location mit PV

Speicher und PV am gemeinsamen Netzanschluss mit getrennten Zählpunkten bzw. Untermessung und Einspeisebegrenzung am Netzanschlusspunkt.

Wandlerschränke →

Eigener Netzanschluss

Netzspeicher mit eigenem Anschluss, ab höheren Leistungen in der Mittelspannung nach VDE-AR-N 4110 mit Übergabestation.

Trafostationen →

Unser Übergabeschrank für Speicher

NetzanschlussNH-Trenner bzw. Leistungsschalter, ausgelegt auf Bemessungsstrom und Kurzschlussstrom am Einbauort
KuppelschalterLeistungsschalter mit Motorantrieb, Unterspannungsauslöser und Rückmeldekontakten
SchutzZentraler NA-Schutz (VDE-AR-N 4105), Kupplungsschutz bzw. Anbindung an den übergeordneten Entkupplungsschutz (VDE-AR-N 4110)
MessungZählpunkt Netz mit Wandlermessung nach Stadtwerke Karlsruhe Netzservice, Untermessung PV und Speicher nach Messkonzept
SteuerungRundsteuerempfänger, Schnittstelle für EMS und Direktvermarkter
GehäuseInnen oder Freiluft mit Sockel, Schutzart nach Vorgabe, typisch IP54
PrüfungDIN EN IEC 61439-1/-2 mit Prüfprotokoll, Stromlaufplan zur Freigabe vor Fertigung

Häufige Fragen

Speicher sind wie EZA anzumelden (E.8-Protokoll). Messkonzepte S2 (DC-gekoppelt) und S3 (AC-gekoppelt, mit Erzeugungsmessung) setzen EnFluRi und ein Speichersystem ohne Netzeinspeisung und ohne Netzbezug voraus; Module 1 und 3 nach § 14a möglich; CS-Konzepte mit Steuersignal-Klemmleiste/RJ45. MS: BESS-Fernwirkgerät mit Bezugsleistung, cos φ, Bezugsgrenzen 100/60/30/0 %; flexible Netzanschlussverträge (§ 17 Abs. 2b EnWG, Überbauung bei Leistungsbegrenzung), BKZ ggf. reduziert.

Keine SWKN-eigenen NS-Vorgaben zum zentralen NA-Schutz; es gilt VDE-AR-N 4105. Laut FAQ muss der einpolige Schaltplan zur Anmeldung die Schutztechnik (zentraler NA-Schutz bzw. Entkupplungsschutz), Zähler, EnFluRi, Speicher und Funkrundsteuerempfänger zeigen; Inbetriebsetzung durch Montagefachkraft der SWKN. Grundsätzlich gilt: Übersteigt die Summe aus Speicher und Erzeugung 30 kVA, ist nach VDE-AR-N 4105 ein zentraler NA-Schutz mit Kuppelschalter nötig.

Ja, das ist der häufigste Fall beim Gewerbespeicher. Zu klären sind Rückspeisung, die Summenleistung mit vorhandenen Erzeugungsanlagen, die vereinbarte Bezugsleistung und das Messkonzept.

Ja – inklusive Stromlaufplan zur Freigabe vor Fertigung und, auf Wunsch, beigestellter Komponenten.

Speicher-Schrank anfragen

Netzanschlusszusage, Messkonzept oder Spezifikation anhängen – Angebot nach den Vorgaben von Stadtwerke Karlsruhe Netzservice.

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