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Batteriespeicher-Netzanschluss  ·  Netzgebiet Regensburg Netz

Batteriespeicher anschließen im Netzgebiet Regensburg Netz

Übergabeschrank mit Kuppelschalter, NA- und Kupplungsschutz und Messung für Gewerbespeicher – behind the meter, als Co-Location mit PV oder als eigenständiger Speicher. Ausgelegt nach den Vorgaben der Regensburg Netz GmbH (Tochter der REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG).

Behind the MeterCo-Location PVNA-/KupplungsschutzMesskonzept
Übergabeschrank Batteriespeicher mit NA- und Kupplungsschutz – Netzgebiet Regensburg Netz

Was Regensburg Netz für Speicher vorgibt

Anschlusskonzept technisch und bilanziell nach FNN-Hinweis Speicher Kap. 5 vorab mit NB abzustimmen; VDE-AR-N 4100/4105 und VDE-AR-E 2510-2. Checkliste (2013): kein Netzbezug mit anschließender EEG-vergüteter Einspeisung, getrennte Erfassung nach Primärenergie, vereinbarte Einspeiseleistung auch bei gleichzeitiger Einspeisung EZA + Speicher, Speicher wird bei Leistungsreduzierung mit abgeregelt, zentraler NA-Schutz > 30 kVA. Messkonzepte nach VBEW. Speicher separat im MaStR. Speicher im Dauerbetrieb → Messgrenze 50 A.

Niederspannung bis / NetzebeneKeine feste kW-Grenze NS/MS veröffentlicht. Hausanschluss bis 125 A Standard 4×50 mm², darüber i. d. R. 4×150 mm²; Standard-HAK und Kabelabzweigmuffe nur bis 100 A. Wandlermessung NS bis max. 1.000 A (DIN VDE 0603-2-2). Bei größeren Leistungen MS-Anschluss mit eigener Trafostation; Messung dann an der NSHV in der Station (NS-seitig) oder MS-seitig nach Vorgabe des NB.
Wandlermessung abGrenzen nach Vorsicherung (Abb. 9): Dauerbetrieb (z. B. PV, Speicher) Direktmessung bis 50 A, Kleinwandlermessung 50–100 A, Wandlermessung 100–250 A, > 250 A in Abstimmung; Aussetzbetrieb Direktmessung bis 63 A. Bis 250 A Wandleranlagen nach DIN VDE 0603, 250–1.000 A nach DIN VDE 0603-2-2. Stromwandler und Zähler stellt der MSB bei.
NA-Schutz und KuppelschalterKeine eigenen Detailvorgaben; es gilt VDE-AR-N 4105, ab PAmax ≥ 135 kW insbesondere Kap. 8.4. Speicher-Checkliste: zentraler NA-Schutz bei > 30 kVA Summenleistung (EZA + Speicher). Blindleistung Standard Q(U)-Kennlinie (Typ 2 > 4,6 kVA: |Qmax| = 0,436·SEmax). Netzform TT-System gefordert.
Steuerung und FernwirktechnikTMA 2021: > 25 bis < 100 kW Tonfrequenz-Rundsteuerempfänger Elster LCR 600 (CDC/EDF, 175,1 Hz), Stufen 100/60/30/0 %, Miete 29 €/Jahr, parametriert per Post; Einbau separat neben dem Abrechnungszählerschrank (Feld 305×415×220 mm, 230 V B16, PA 4 mm²). ≥ 100 kW Fernwirkanbindung an die Netzleitstelle (250 €/Jahr): Übergabeklemmleiste XF, Befehle/Rückmeldungen potentialfrei, 4–20 mA für U, P, Q, Reaktion ≤ 30 s. FAQ nennt abweichend 30 kW statt 25 kW.

Welche Variante passt?

Behind the Meter

Speicher in der Kundenanlage hinter dem bestehenden Netzanschluss: Peak Shaving, Eigenverbrauch, Notstrom. Entscheidend: Rückspeisung ja/nein, Summenleistung mit PV für NA-Schutz, vereinbarte Bezugsleistung.

Co-Location mit PV

Speicher und PV am gemeinsamen Netzanschluss mit getrennten Zählpunkten bzw. Untermessung und Einspeisebegrenzung am Netzanschlusspunkt.

Wandlerschränke →

Eigener Netzanschluss

Netzspeicher mit eigenem Anschluss, ab höheren Leistungen in der Mittelspannung nach VDE-AR-N 4110 mit Übergabestation.

Trafostationen →

Unser Übergabeschrank für Speicher

NetzanschlussNH-Trenner bzw. Leistungsschalter, ausgelegt auf Bemessungsstrom und Kurzschlussstrom am Einbauort
KuppelschalterLeistungsschalter mit Motorantrieb, Unterspannungsauslöser und Rückmeldekontakten
SchutzZentraler NA-Schutz (VDE-AR-N 4105), Kupplungsschutz bzw. Anbindung an den übergeordneten Entkupplungsschutz (VDE-AR-N 4110)
MessungZählpunkt Netz mit Wandlermessung nach Regensburg Netz, Untermessung PV und Speicher nach Messkonzept
SteuerungRundsteuerempfänger · Fernwirktechnik, Schnittstelle für EMS und Direktvermarkter
GehäuseInnen oder Freiluft mit Sockel, Schutzart nach Vorgabe, typisch IP54
PrüfungDIN EN IEC 61439-1/-2 mit Prüfprotokoll, Stromlaufplan zur Freigabe vor Fertigung

Häufige Fragen

Anschlusskonzept technisch und bilanziell nach FNN-Hinweis Speicher Kap. 5 vorab mit NB abzustimmen; VDE-AR-N 4100/4105 und VDE-AR-E 2510-2. Checkliste (2013): kein Netzbezug mit anschließender EEG-vergüteter Einspeisung, getrennte Erfassung nach Primärenergie, vereinbarte Einspeiseleistung auch bei gleichzeitiger Einspeisung EZA + Speicher, Speicher wird bei Leistungsreduzierung mit abgeregelt, zentraler NA-Schutz > 30 kVA. Messkonzepte nach VBEW. Speicher separat im MaStR. Speicher im Dauerbetrieb → Messgrenze 50 A.

Keine eigenen Detailvorgaben; es gilt VDE-AR-N 4105, ab PAmax ≥ 135 kW insbesondere Kap. 8.4. Speicher-Checkliste: zentraler NA-Schutz bei > 30 kVA Summenleistung (EZA + Speicher). Blindleistung Standard Q(U)-Kennlinie (Typ 2 > 4,6 kVA: |Qmax| = 0,436·SEmax). Netzform TT-System gefordert. Grundsätzlich gilt: Übersteigt die Summe aus Speicher und Erzeugung 30 kVA, ist nach VDE-AR-N 4105 ein zentraler NA-Schutz mit Kuppelschalter nötig.

Ja, das ist der häufigste Fall beim Gewerbespeicher. Zu klären sind Rückspeisung, die Summenleistung mit vorhandenen Erzeugungsanlagen, die vereinbarte Bezugsleistung und das Messkonzept.

Ja – inklusive Stromlaufplan zur Freigabe vor Fertigung und, auf Wunsch, beigestellter Komponenten.

Speicher-Schrank anfragen

Netzanschlusszusage, Messkonzept oder Spezifikation anhängen – Angebot nach den Vorgaben von Regensburg Netz.

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