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Batteriespeicher-Netzanschluss  ·  Netzgebiet SWM Infrastruktur

Batteriespeicher anschließen im Netzgebiet SWM Infrastruktur

Übergabeschrank mit Kuppelschalter, NA- und Kupplungsschutz und Messung für Gewerbespeicher – behind the meter, als Co-Location mit PV oder als eigenständiger Speicher. Ausgelegt nach den Vorgaben der SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG.

Behind the MeterCo-Location PVNA-/KupplungsschutzMesskonzept
Übergabeschrank Batteriespeicher mit NA- und Kupplungsschutz – Netzgebiet SWM Infrastruktur

Was SWM Infrastruktur für Speicher vorgibt

Speicher gilt als Erzeugungsanlage: Anmeldung im Netzanschlussportal mit Datenblatt Speichersysteme und im MaStR. Speicher mit Bezug > 4,2 kW sind steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG (Speicherdatenblatt Bezugsleistung), Steuerung über Steuerbox, bevorzugt digital (RJ45, VDE-AR-E 2829-6-1). Messkonzepte nach VBEW (eigene Konzepte für Stromspeicher). Batteriespeicher fallen unter den Steuerbarkeitscheck.

Niederspannung bis / NetzebeneKeine feste kW-Grenze veröffentlicht; Netzebene wird im Anschlussverfahren festgelegt. Ab Bemessungsstrom > 250 A oder mehreren parallelen Kabeln kann SWM eine Übergabeverteilung verlangen; > 500 A Planfreigabe und Anlagenhauptschalter (Leistungsschalter) Pflicht. Wandlermessungen in NS bis 2.000 A vorgesehen (TMA Messeinrichtungen 2016).
Wandlermessung abDirektmessung bis 63 A (kein Dauerbetrieb > 44 A); darüber halbindirekte Wandlermessung. Wandler stellt SWM bei (Antrag über Inbetriebnahmeportal), Größen 100/5 bis 3000/5 A; nächstgrößerer Wandler je Absicherung. Vorsicherung eine Stufe unter Wandlernennstrom (z. B. 200/5 A: max. 3×160 A, Pmax 149 kW bei cos φ 0,9).
NA-Schutz und KuppelschalterKeine SWM-eigenen NS-Vorgaben zum zentralen NA-Schutz gefunden; es gilt VDE-AR-N 4105. SWM verweist für Anlagen ≥ 135 kW auf Ziffer 8.4 VDE-AR-N 4105. Stellungsmeldungen des Netzkuppelschalters nur bei Fernwirkanbindung ggf. gefordert. Inbetriebnahme nur durch eingetragenen Installateur über Inbetriebnahmeportal, Projektschaltbild ab 30 kW.
Steuerung und Fernwirktechnik> 25 bis 1.000 kW: parametrierter Rundsteuerempfänger von SWM (Kauf, Abholung nach ca. 10 Wochen), Stufen 100/60/30/0 %, Reaktion ≤ 1 min. München/Moosburg TRE Elster LCR 600 (216⅔ Hz, Versacom); Ottobrunn, Garching, Kirchheim, Feldkirchen, Aschheim FRE Langmatz EK893 (129,1 Hz). RE am Zählerplatz des Erzeugungszählers, nicht im Abrechnungszählerschrank. > 100 kW zusätzlich Lastgangzähler mit Modem (Ist-Einspeisung). Fernwirktechnik i. d. R. ab ≥ 1 MW: SWM-ÜTE-Schrank ca. 400×300×210 mm, Mobilfunk mit Außenantenne (≥ -80 dB), 24 V DC 8 h USV, Messwerte 4–20 mA (P, Q, ggf. U).

Welche Variante passt?

Behind the Meter

Speicher in der Kundenanlage hinter dem bestehenden Netzanschluss: Peak Shaving, Eigenverbrauch, Notstrom. Entscheidend: Rückspeisung ja/nein, Summenleistung mit PV für NA-Schutz, vereinbarte Bezugsleistung.

Co-Location mit PV

Speicher und PV am gemeinsamen Netzanschluss mit getrennten Zählpunkten bzw. Untermessung und Einspeisebegrenzung am Netzanschlusspunkt.

Wandlerschränke →

Eigener Netzanschluss

Netzspeicher mit eigenem Anschluss, ab höheren Leistungen in der Mittelspannung nach VDE-AR-N 4110 mit Übergabestation.

Trafostationen →

Unser Übergabeschrank für Speicher

NetzanschlussNH-Trenner bzw. Leistungsschalter, ausgelegt auf Bemessungsstrom und Kurzschlussstrom am Einbauort
KuppelschalterLeistungsschalter mit Motorantrieb, Unterspannungsauslöser und Rückmeldekontakten
SchutzZentraler NA-Schutz (VDE-AR-N 4105), Kupplungsschutz bzw. Anbindung an den übergeordneten Entkupplungsschutz (VDE-AR-N 4110)
MessungZählpunkt Netz mit Wandlermessung nach SWM Infrastruktur, Untermessung PV und Speicher nach Messkonzept
SteuerungRundsteuerempfänger, Schnittstelle für EMS und Direktvermarkter
GehäuseInnen oder Freiluft mit Sockel, Schutzart nach Vorgabe, typisch IP54
PrüfungDIN EN IEC 61439-1/-2 mit Prüfprotokoll, Stromlaufplan zur Freigabe vor Fertigung

Häufige Fragen

Speicher gilt als Erzeugungsanlage: Anmeldung im Netzanschlussportal mit Datenblatt Speichersysteme und im MaStR. Speicher mit Bezug > 4,2 kW sind steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG (Speicherdatenblatt Bezugsleistung), Steuerung über Steuerbox, bevorzugt digital (RJ45, VDE-AR-E 2829-6-1). Messkonzepte nach VBEW (eigene Konzepte für Stromspeicher). Batteriespeicher fallen unter den Steuerbarkeitscheck.

Keine SWM-eigenen NS-Vorgaben zum zentralen NA-Schutz gefunden; es gilt VDE-AR-N 4105. SWM verweist für Anlagen ≥ 135 kW auf Ziffer 8.4 VDE-AR-N 4105. Stellungsmeldungen des Netzkuppelschalters nur bei Fernwirkanbindung ggf. gefordert. Inbetriebnahme nur durch eingetragenen Installateur über Inbetriebnahmeportal, Projektschaltbild ab 30 kW. Grundsätzlich gilt: Übersteigt die Summe aus Speicher und Erzeugung 30 kVA, ist nach VDE-AR-N 4105 ein zentraler NA-Schutz mit Kuppelschalter nötig.

Ja, das ist der häufigste Fall beim Gewerbespeicher. Zu klären sind Rückspeisung, die Summenleistung mit vorhandenen Erzeugungsanlagen, die vereinbarte Bezugsleistung und das Messkonzept.

Ja – inklusive Stromlaufplan zur Freigabe vor Fertigung und, auf Wunsch, beigestellter Komponenten.

Speicher-Schrank anfragen

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