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Wandlerschränke  ·  Netzgebiet Energienetze Mittelrhein

Wandlerschrank 100 kW PV-Volleinspeisung – Netzgebiet Energienetze Mittelrhein

Außenschrank mit Wandlermessung, zentralem NA-Schutz, Kuppelschalter und Steuerung für eine PV-Anlage um 100 kW im Netz der Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG. Wir bauen nach den aktuellen Vorgaben des Netzbetreibers, liefern, montieren und übernehmen die Anmeldung bis zur Inbetriebsetzung.

WandlermessungNA-Schutz 4105KuppelschalterFernwirktechnikAußenaufstellung
Wandlerschrank 100 kW PV-Volleinspeisung für Außenaufstellung mit NA-Schutz – Netzgebiet Energienetze Mittelrhein
ca. 145 A
Strom bei 100 kW, 400 V
250/5 A
typischer Stromwandler
NH2 · 250 A
Anlagentrennfeld
Rundsteuerempfänger
Steuerung nach TAB

Was Energienetze Mittelrhein bei 100 kW verlangt

Ca. 145 A: Wandlermessung (z. B. 250/5 A) (3-Punkt, zRfZ, Planfreigabe). Lastgangzähler ab ≥ 100 kW. TRE (bzw. FRE nach Abstimmung) im TSG-Feld, 4 Stufen. Ab > 100 kW Minutenwerte-Bereitstellung. Zentraler NA-Schutz nach VDE-AR-N 4105 mit enm-Einstellwerten. Jährlicher Steuerbarkeitscheck (Abregelung 0 % für 35–60 min) ab 100 kW.

Niederspannung bis / NetzebeneKeine feste kW-Grenze in NS veröffentlicht; Netzverknüpfungspunkt ermittelt enm in der Anschlussprüfung (über Netzportal). TAB MS: bei nur einem Transformator bis 630 kVA in der Regel niederspannungsseitige Zählung nach TAB NS.
Wandlermessung abDirektmessung mit Betriebsströmen > 63 A grundsätzlich unzulässig; Ausnahme nach Abschnitt 13.8 (vorübergehende Anlagen) bis 100 A. Darüber halbindirekte Wandlermessung nach FNN-Hinweis „Zählerplätze mit halbindirekten Messungen bis 1000 A“.
Messsatz und ZählerplatzAlle Wandleranlagen mit 3-Punkt-Befestigung (Abweichung vom FNN-Hinweis), zusätzlich zRfZ nach VDE-AR-N 4100. Wandlerprüfklemme nach FNN, möglichst werkzeuglos bedienbar. Standardwandler 100/5, 250/5 (Typ 1 Standard), 500/5, 1000/5 A: Einzelwandler Kl. 0,5s, 5 VA, FS5, geeicht, ext. 120 %; Maßtabelle in der TAB. Freigabe vorab: Aufbauplan (Mess-/Leistungsteil, Schottung plombiert/unplombiert), Stromlaufplan (Eingangs- bis Abgangstrenner, Strom-/Spannungspfad mit Leitungstyp), 1-polige Darstellung. Plombierbare Trennstelle hinter jeder Messeinrichtung; Plomben nur durch enm/MSB bzw. Installateure mit erkennbarer Herkunft. Heizung/IP nicht geregelt.
Aufstellung im FreienBei Zähleranschlusssäulen/Anschlussschränken liegt die Eigentumsgrenze an den Kabelenden des enm-Anschlusskabels in der Säule. Neuer Netzanschlusspunkt für Erzeugungsanlage: Säule dauerhaft mit „Trennstelle Erzeugungsanlage - Versorgungsnetz“ kennzeichnen, Standort mit enm abstimmen. Standfläche hochwasserfrei (HQ100; im Neuwieder Becken Koblenzer Pegel 10,02 m maßgeblich), NN-Höhe ggf. schriftlich mitteilen. Zugang für enm/MSB sicherstellen. Keine eigenen Vorgaben zu Sockel/Gehäuse (Kap. 12 ohne Ergänzung).
NA-Schutz und KuppelschalterNA-Schutz nach VDE-AR-N 4105 Kap. 6.5.2 mit enm-Abweichung: U< 0,8 Un / 300 ms, U<< 0,45 Un unverzögert (Umrichter und direkt gekoppelte Generatoren > 50 kW). Statische Spannungshaltung mit cos φ(P)-Kennlinie, sofern enm nichts anderes vorgibt. Inbetriebsetzung 20 Arbeitstage vorher beantragen. Keine enm-eigenen Vorgaben zu Kuppelschalter oder Auslösetest gefunden.
Steuerung und Fernwirktechnik> 25 kW PV: Rundsteuerempfänger Pflicht. Überwiegend Tonfrequenz-RSE (316 ⅔ Hz), bis Steuerbox (iMSys) verfügbar; FRE z. B. in Cochem, Mayen und Rheinschiene einzeln abstimmen; eigene RSE nur mit abgestimmter Parametrierung. TSG-Feld mit 3-Punkt-Befestigung nahe Übergabemessung, Installation durch eingetragenen Installateur. Stufen 100/60/30/0 % über Relais K1–K3 (Wechsler 250 V/25 A), stufenweise, Umsetzung ≤ 5 min. > 100 kW: Minutenwerte P, Q, U, I, cos φ an enm (über gMSB-Messung oder Fernwirkanbindung; bei wMSB Fernwirk Pflicht). Fernwirktechnik (enm-RTU, Modbus RTU zum EZA-Regler, IEC 60870-5-104, Mobilfunk, USV 24–60 V DC ≥ 8 h) nur für MS-Anschlüsse > 950 kW, Platzbedarf 560×420×300 mm.

Zusammengefasst aus den veröffentlichten Dokumenten des Netzbetreibers (Quellen unten). Maßgeblich ist die jeweils gültige Fassung – wir prüfen sie bei jeder Auslegung.

TAB, Wandleranschluss und Zählerplatz bei Energienetze Mittelrhein

Die technischen Anschlussbedingungen und die Vorgaben für Wandlermessung und Zählerplatz – direkt beim Netzbetreiber verlinkt.

TAB und Ergänzungen von Energienetze Mittelrhein

Wandleranschlussplanenm veröffentlicht kein eigenes NS-Verdrahtungsschema. TAB NS Erg. 7.3(2) verweist auf den VDE|FNN-Hinweis „Zählerplätze mit halbindirekten Messungen bis 1000 A“ (gilt bis zur Novelle VDE-AR-N 4100 2026); Wandlerprüfklemme nach FNN, zusätzlich möglichst werkzeuglos bedienbar. Zur Freigabe ist ein Stromlaufplan einzureichen: alle Leitungen vom Eingangs- bis Abgangstrenner, Wandlerprüfklemme nach FNN, Strompfad mit Leitungstyp und Aderbeschriftung Wandler→Prüfklemme→Zähler, Spannungspfad mit Leitungstyp/Beschriftung vom Abgriff über das Sicherungselement zur Prüfklemme. Konkrete Werte (Polzahl, Querschnitt, Sicherungsgröße, Sekundärerdung) nennt enm für NS nicht. Nur für MS-Wandlerzählungen (TAB MS 7.5, Abb. 4 S. 22): D01 6 A, Spannungspfad NYY-J 5×2,5 mm², Strompfad NYY-J 7×4 mm² ungeschnitten.
– Quelle: TAB NS enm 01.01.2026, Ergänzung Kap. 2 (S. 6) und 7.3 (S. 10–12); TAB MS enm 7.5 (S. 19–22) Dokument
Wandler und MesslaschenStandardwandler enm: 100/5, 250/5, 500/5, 1000/5 A, Einzelwandler Kl. 0,5s, 5 VA, FS5, geeicht, ext. 120 %. Laut Maßbild Aufsteck-/Durchsteckwandler (Fenster b×c für die Primärschiene, d = Fensterhöhe, a = Breite, e = Tiefe, f = Höhe). Bei 250/5 A wird standardmäßig Typ 1 ausgegeben. Schienenmaße b×c sind als zulässige Fensterkombinationen (Dicke×Breite) angegeben. Bohrung, Lochbild und Schienenlänge nennt enm nicht. Messsatz (Wandler und Zähler) wird laut BDEW-TAB 7.3(3) in Abstimmung mit NB/MSB bereitgestellt; ob Schienen mitgeliefert werden, steht nicht in der TAB. Mindestmaße des Wandlerfelds siehe FNN-Hinweis.
– Quelle: TAB NS enm 01.01.2026, Ergänzung 7.3(3), Maßtabelle und Maßbild S. 11 Dokument
Wandler je Stromstufe100/5 A · Aufsteckwandler, a 60, d 25, e 67, f 85 mm · 12×30, 15×25 oder 18×20 mm
250/5 A Typ 1 (Standard) · Aufsteckwandler, a 60, d 25, e 47, f 85 mm · 12×30, 15×25 oder 18×20 mm
250/5 A Typ 2 · Aufsteckwandler, a 80, d 40, e 57, f 105 mm · 15×50 oder 30×40 mm
500/5 A · Aufsteckwandler, a 80, d 40, e 47, f 105 mm · 15×50 oder 30×40 mm
1000/5 A · Aufsteckwandler, a 80, d 40, e 47, f 105 mm · 15×50 oder 30×40 mm
Zähler und ZählerplatzWandleranlagen bei enm immer mit 3-Punkt-Befestigung (abweichend vom FNN-Hinweis), zusätzlich ein zRfZ mit Bestückung nach VDE-AR-N 4100 (Erg. 7.3(2)). Direktmessung ist nur bis 63 A erlaubt (vorübergehend bis 100 A), als BKE-I/-AZ oder 3-Punkt. Bei RLM ist 3-Punkt mit zRfZ Pflicht, die Zählersteckklemme ist bauseits zu stellen. APZ-Feld ist auch direkt über dem NAR zulässig, Datenleitungen enden an einem Zählerkreuz (Erg. 7.1(11),(12)). Nach jeder Messeinrichtung braucht es eine plombierbare Trennstelle. Plomben setzt nur enm/MSB. TRE kommt auf ein TSG-Feld mit 3-Punkt nahe der Übergabemessung (Relais K1–K3). steuVE: 6-polige Steuerklemmleiste + RJ45 im AAR. MS-Anschluss: Zählerwechselschrank mind. Größe 1.
– Quelle: TAB NS enm Erg. 6(8),(9), 7.1–7.3, 13.8, 14.5 (S. 8–15); § 14a-Hinweise Kap. 2.2 (S. 3–5); TAB MS 7.2 (S. 18) Dokument

So bauen wir den Schrank

Jeder Schrank wird für das Projekt ausgelegt – mit Ansichtszeichnung, Schalt- und Verdrahtungsplan für die Anmeldung.

NetzübergabePlombierbare NH-Lastschaltleiste als Netzanschlusssicherung
MessungWandlermessung mit 250/5 A – oder Direktmessung, wenn der Netzbetreiber sie bei dieser Leistung noch zulässt
AnlagentrennungNH-Leiste bzw. Lasttrennschalter und Kuppelschalter für den zentralen NA-Schutz
NA-SchutzZentraler NA-Schutz nach VDE-AR-N 4105 (Pflicht ab 30 kVA) mit Auslösetest bei der Inbetriebsetzung
MesssatzZählerplatz mit Prüfklemmleiste (nach TAB), plombierbar, Doppelschließung
SteuerungRundsteuerempfänger – ab 100 kW zusätzlich Anforderungen an Fernsteuerbarkeit und Ist-Einspeisung beachten
AufbauEin Kunststoff-Außenschrank mit Sockel, alle Felder nach Feldaufteilung des Netzbetreibers

Vom Antrag bis zum Einschalten

1

Netzanschluss anfragen

Anmeldung bzw. Netzanschlussbegehren bei Energienetze Mittelrhein, Klärung der Netzebene

2

Auslegung

Messkonzept, Ansichtszeichnung, Schalt- und Verdrahtungsplan zur Einreichung

3

Bau & Prüfung

Fertigung in unserer Werkstatt, Stückprüfung nach DIN EN IEC 61439

4

Montage

Lieferung, Setzen des Schranks, Anschluss der Kabel

5

Inbetriebsetzung

NA-Schutz-Auslösetest, Zählersetzung durch den Messstellenbetreiber, Fertigmeldung

Häufige Fragen

Direktmessung mit Betriebsströmen > 63 A grundsätzlich unzulässig; Ausnahme nach Abschnitt 13.8 (vorübergehende Anlagen) bis 100 A. Darüber halbindirekte Wandlermessung nach FNN-Hinweis „Zählerplätze mit halbindirekten Messungen bis 1000 A“.

Keine feste kW-Grenze in NS veröffentlicht; Netzverknüpfungspunkt ermittelt enm in der Anschlussprüfung (über Netzportal). TAB MS: bei nur einem Transformator bis 630 kVA in der Regel niederspannungsseitige Zählung nach TAB NS.

> 25 kW PV: Rundsteuerempfänger Pflicht. Überwiegend Tonfrequenz-RSE (316 ⅔ Hz), bis Steuerbox (iMSys) verfügbar; FRE z. B. in Cochem, Mayen und Rheinschiene einzeln abstimmen; eigene RSE nur mit abgestimmter Parametrierung. TSG-Feld mit 3-Punkt-Befestigung nahe Übergabemessung, Installation durch eingetragenen Installateur. Stufen 100/60/30/0 % über Relais K1–K3 (Wechsler 250 V/25 A), stufenweise, Umsetzung ≤ 5 min. > 100 kW: Minutenwerte P, Q, U, I, cos φ an enm (über gMSB-Messung oder Fernwirkanbindung; bei wMSB Fernwirk Pflicht). Fernwirktechnik (enm-RTU, Modbus RTU zum EZA-Regler, IEC 60870-5-104, Mobilfunk, USV 24–60 V DC ≥ 8 h) nur für MS-Anschlüsse > 950 kW, Platzbedarf 560×420×300 mm.

Ja. Wir bauen, liefern und montieren deutschlandweit und übernehmen auf Wunsch die Anmeldung beim Netzbetreiber bis zur Inbetriebsetzung.

Wandlerschrank 100 kW anfragen

Netzanschlusszusage oder Projektdaten anhängen – wir melden uns mit Angebot und Ansichtszeichnung nach Energienetze Mittelrhein.

  • Rückmeldung zur Machbarkeit mit unseren Rückfragen
  • Angebot mit Ansichtszeichnung nach Netzbetreiber
  • Bau, Lieferung, Aufstellung und Anschluss aus einer Hand
  • Lieber telefonieren? 0151 27 505 910