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Wandlerschränke  ·  Netzgebiet inetz

Wandlerschrank mit NA-Schutz für Außenaufstellung – Netzgebiet inetz

Wandlerschränke und Übergabeschränke für PV-Anlagen und Batteriespeicher im Netz der inetz GmbH (Unternehmen der eins-Gruppe) (Sachsen: Chemnitz und betriebsgeführte Netzgebiete (u. a. Amtsberg)): Wandlermessung, zentraler NA-Schutz, Kuppelschalter und Steuerung nach TAB – gebaut, geliefert, montiert und angemeldet.

Wandlerschrank mit NA-Schutz für Außenaufstellung – Netzgebiet inetz

Aufbauten für inetz

Wandlerschrank 100 kW Volleinspeisung

Ein Außenschrank mit Messung, NA-Schutz, Kuppelschalter und Steuerung für PV-Anlagen um 100 kW.

Details 100 kW →

Wandlerschrank 350 kW Volleinspeisung

Zwei-Schrank-System mit Energieschrank und Steuerungsschrank für PV-Anlagen bis 350 kW.

Details 350 kW →

Batteriespeicher anschließen

Übergabeschrank mit NA- und Kupplungsschutz für Speicher – behind the meter oder Co-Location.

Speicher-Anschluss →

Vorgaben von inetz im Überblick

Niederspannung bis / NetzebeneOrientierungswerte je Netzanschluss für Bezug und Einspeisung (TAB NS inetz zu 5.1): 0,4-kV-HAK 34 kVA, 0,4-kV-Netz 87 kVA, 0,4-kV-Sammelschiene in der Ortsnetzstation bis 200 kVA; darüber MS. Anschlussebene legt inetz nach Leistungsbedarf fest. Für EZA ≤ 30 kW gilt der bestehende Hausanschluss als geeigneter Anschlusspunkt.
Wandlermessung abDirektmessung max. 63 A im Aussetzbetrieb bzw. max. 44 A Dauerstrom; Erzeugungsanlagen gelten als Dauerbetrieb → Wandlermessung ab > 44 A (ca. 30 kVA). Wandlermessungen sind grundsätzlich mit inetz abzustimmen. Bei Betriebsströmen > 100 A statt HAK z. B. NH2-Sicherungseinspeiseleiste als Übergabestelle. Vorübergehende Anlagen: Direktmessung bis 100 A Vorsicherung.
Messsatz und ZählerplatzZählerschränke mit Funktionsflächen nach TR BDEW-MD Kap. 4.2.1 zulässig; Zählerwechselschränke/Isoliermontageplatte (4.2.2) nur nach Vorgabe von inetz. Zählerplätze Dreipunkt nach DIN VDE 0603; Steuergerätefeld bei Wandlermessung immer erforderlich (230 V über D01/10 A plombierbar im NAR). Wandler vom MSB auf Primärschienen DIN 42600-2; Reihenprüfklemme -X3 14-pol. + PE, Spannungspfad z. B. D01/10 A. Plombenöffnung bei Wandlermessung immer anzuzeigen; Plombierung durch inetz. Fernwirk-Klemmleiste -X100 nicht im plombierten Bereich der RPK.
Aufstellung im FreienZähler- und Steuergerätefelder in IP-54-Gehäusen mit Klarsichtfront; Ausführung nach RI.NS.0503. Bei Wandlermessungen ist eine Schrankheizung erforderlich (sonst bei IP 54 keine Klimatisierung). Doppelschließsystem mit DIN-Profilhalbzylinder für inetz-Zugang. Neuer Anschluss für EZA: kundeneigener Zähleranschlussschrank in unmittelbarer Nähe (bis ca. 10 m) des Netzanschlusspunktes. Säulen RI.NS.0503: GFK/PC, IP 44 schutzisoliert, RAL 7035/7032, Eingrabtiefe ca. 600 mm, 3-Punkt-Verriegelung, Warnschild W012.
NA-Schutz und KuppelschalterZentraler NA-Schutz am zentralen Zählerplatz ab ΣSAmax > 30 kVA aller Bestands- und Neu-EZA und Speicher; Verschieben Richtung Kundenanlage nur bei Mischanlagen mit Δu ≤ ca. 0,2 %. Auslösetest des Kuppelschalters bei Inbetriebsetzung. Kuppelschalter muss FRT ermöglichen (Überbrückung > 3 s). Anlagen ≥ 135 kW mit 4110-Zertifikat am NS-Netz: zentraler NA-Schutz nach 14.6.5.2, U> 10-min-Mittelwert 1,10 Un aktivieren, eingeschränkte dynamische Netzstützung für Umrichter. Kennzeichnung „Trennstelle Erzeugungsanlage – Versorgungsnetz“.
Steuerung und FernwirktechnikKeine Tonfrequenz-Rundsteuerung. Ab 7 kW bis < 100 kW Übergabeklemmleiste nach separatem Dokument; ab > 100 kW technisches Netzsicherheitsmanagement: Fernwirkgerät VIVAVIS ACOS 730 (Miete bei inetz oder Eigenbeschaffung) mit Übergabeklemmleiste -X100 (25 Klemmen: 230 V D01/10 A, 4 Relais 100/60/30/0 %, 4–20 mA Ist-Wirkleistung, Spannungen L1–L3/N vom NVP), Außenantenne, IEC 60870-5-104. inetz prüft bis -X100 und vereinbart Abregelungstest.
BatteriespeicherSpeicher gelten in der Ausspeisung als EZA (AB-EZA); im ΣSAmax für NA-Schutz-Schwelle 30 kVA mitzuzählen. Speicher, die EEG/KWKG-Anlagen > 100 kW puffern, brauchen ferngesteuerte Leistungsreduzierung und Ist-Abruf – entfällt bei EnFluRi-Sensor mit Herstellererklärung nach FNN-Speicherhinweis. Messkonzepte mit Speicher sind gesondert einzureichen (EEG §§ 3, 19: Förderung nur bei ausschließlich EE-Ladung). Unsymmetrie ≤ 4,6 kVA. Datenerfassung Speicher (Formular). § 14a über Umsetzungshilfe steuVE.

TAB, Wandleranschluss und Zählerplatz bei inetz

Die technischen Anschlussbedingungen und die Vorgaben für Wandlermessung und Zählerplatz – direkt beim Netzbetreiber verlinkt.

TAB und Ergänzungen von inetz

WandleranschlussplanMaßgeblich ist der TN-Plan A 1.1 der TR BDEW-MD (inetz = TN-C). Wandler -T1..-T3, K/P1 netzseitig; Strommessleitungen S1/S2 ungeschnitten je Wandler auf Reihenprüfklemme -X3 (1/2, 3/4, 5/6 wandlerseitig kurzschließbar, Längstrennung, 4-mm-Prüfbuchsen), Querschnitt 1,5–6 mm² nach Bürde/Länge (Tab. 2). Messspannung netzseitig vor den Wandlern, erd-/kurzschlusssicher (z. B. NSGAFÖU) bis Spannungspfadsicherungen (z. B. D01/10 A), dann 2,5 mm² 5-adrig auf -X3 7/9/11 (L1–L3), 13 (N), PE-Klemme isoliert. -F6/-X4 für Zusatzraum/APZ. Fernwirk-Spannungen an -X100 (21–24) vom NVP, aber nicht von der Messspannung abgreifen. Sekundärerdung nicht dargestellt.
– Quelle: TR BDEW-MD (Juni 2022) Kap. 4.3 (5)–(9), Tab. 2–4, A 1.1 Anschlussplan TN, Legende; AB-EZA Anlage 1 S. 6 Dokument
Wandler und MesslaschenMesswandler stellt der Messstellenbetreiber; Montage auf Primärleiterschienen nach DIN 42600 Teil 2 oder auf Grundplatte mit frei durchgeführten Primärleitern; Wandler nicht als Stützer (TR 4.3 (3)). inetz veröffentlicht weder Wandlerstufen noch Schienen-/Laschenmaße; Wandlermessungen sind grundsätzlich mit inetz abzustimmen. Übergabe bei > 100 A über NH2-Sicherungseinspeiseleiste o. ä. Beispielaufbauten bis 100/200/250 A nach DIN VDE 0603-2-2 in TR Anhang A 2.
– Quelle: TR BDEW-MD Kap. 4.3 (3), A 2; TAB NS inetz zu 5.2.3 und 7.3.2 Dokument
Wandler je Stromstufenicht veröffentlicht · vom MSB beigestellt, DIN 42600-2 · Primärleiterschiene DIN 42600-2, Maße bei inetz erfragen
Zähler und ZählerplatzZählerplätze grundsätzlich nach DIN VDE 0603 mit Dreipunktbefestigung; bei Wandlermessung Zählerschrank mit Funktionsflächen (Zählerfeld, Wandlerzusatzraum ≥ 300 mm mit Hutschiene für -X3, Raum für APZ) plus Steuergerätefeld (Dreipunkt, 230 V über D01/10 A plombierbar). Zählerwechselschränke mit Isoliermontageplatte nur nach inetz-Vorgabe. Außen: IP-54-Gehäuse mit Klarsichtfront, Schrankheizung. APZ mit 2 Hutschienen, ungezählter Versorgung, Leerrohre ≥ 25 mm APL→APZ→AAR/Zählerfeld (Cat 5). Zähler: > 100 kW RLM-Zähler fernauslesbar mit Impulsausgang -AA und Messperiode; ≤ 100 kW Zweirichtungszähler, > 7 kW iMSys.
– Quelle: TAB NS inetz zu 7.1, 7.3.2 S. 15–16, 12.3 S. 24, 14.7 S. 38; RI.NS.0503 Kap. 5.4; TR BDEW-MD 4.2.1 Dokument

Häufige Fragen

Direktmessung max. 63 A im Aussetzbetrieb bzw. max. 44 A Dauerstrom; Erzeugungsanlagen gelten als Dauerbetrieb → Wandlermessung ab > 44 A (ca. 30 kVA). Wandlermessungen sind grundsätzlich mit inetz abzustimmen. Bei Betriebsströmen > 100 A statt HAK z. B. NH2-Sicherungseinspeiseleiste als Übergabestelle. Vorübergehende Anlagen: Direktmessung bis 100 A Vorsicherung.

Orientierungswerte je Netzanschluss für Bezug und Einspeisung (TAB NS inetz zu 5.1): 0,4-kV-HAK 34 kVA, 0,4-kV-Netz 87 kVA, 0,4-kV-Sammelschiene in der Ortsnetzstation bis 200 kVA; darüber MS. Anschlussebene legt inetz nach Leistungsbedarf fest. Für EZA ≤ 30 kW gilt der bestehende Hausanschluss als geeigneter Anschlusspunkt.

Ja. Wir bauen, liefern und montieren deutschlandweit und übernehmen auf Wunsch die Anmeldung bis zur Inbetriebsetzung.

Wandlerschrank anfragen

Projektdaten oder Netzanschlusszusage anhängen – Angebot nach den Vorgaben von inetz.

  • Rückmeldung zur Machbarkeit mit unseren Rückfragen
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