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Batteriespeicher-Netzanschluss  ·  Netzgebiet inetz

Batteriespeicher anschließen im Netzgebiet inetz

Übergabeschrank mit Kuppelschalter, NA- und Kupplungsschutz und Messung für Gewerbespeicher – behind the meter, als Co-Location mit PV oder als eigenständiger Speicher. Ausgelegt nach den Vorgaben der inetz GmbH (Unternehmen der eins-Gruppe).

Behind the MeterCo-Location PVNA-/KupplungsschutzMesskonzept
Übergabeschrank Batteriespeicher mit NA- und Kupplungsschutz – Netzgebiet inetz

Was inetz für Speicher vorgibt

Speicher gelten in der Ausspeisung als EZA (AB-EZA); im ΣSAmax für NA-Schutz-Schwelle 30 kVA mitzuzählen. Speicher, die EEG/KWKG-Anlagen > 100 kW puffern, brauchen ferngesteuerte Leistungsreduzierung und Ist-Abruf – entfällt bei EnFluRi-Sensor mit Herstellererklärung nach FNN-Speicherhinweis. Messkonzepte mit Speicher sind gesondert einzureichen (EEG §§ 3, 19: Förderung nur bei ausschließlich EE-Ladung). Unsymmetrie ≤ 4,6 kVA. Datenerfassung Speicher (Formular). § 14a über Umsetzungshilfe steuVE.

Niederspannung bis / NetzebeneOrientierungswerte je Netzanschluss für Bezug und Einspeisung (TAB NS inetz zu 5.1): 0,4-kV-HAK 34 kVA, 0,4-kV-Netz 87 kVA, 0,4-kV-Sammelschiene in der Ortsnetzstation bis 200 kVA; darüber MS. Anschlussebene legt inetz nach Leistungsbedarf fest. Für EZA ≤ 30 kW gilt der bestehende Hausanschluss als geeigneter Anschlusspunkt.
Wandlermessung abDirektmessung max. 63 A im Aussetzbetrieb bzw. max. 44 A Dauerstrom; Erzeugungsanlagen gelten als Dauerbetrieb → Wandlermessung ab > 44 A (ca. 30 kVA). Wandlermessungen sind grundsätzlich mit inetz abzustimmen. Bei Betriebsströmen > 100 A statt HAK z. B. NH2-Sicherungseinspeiseleiste als Übergabestelle. Vorübergehende Anlagen: Direktmessung bis 100 A Vorsicherung.
NA-Schutz und KuppelschalterZentraler NA-Schutz am zentralen Zählerplatz ab ΣSAmax > 30 kVA aller Bestands- und Neu-EZA und Speicher; Verschieben Richtung Kundenanlage nur bei Mischanlagen mit Δu ≤ ca. 0,2 %. Auslösetest des Kuppelschalters bei Inbetriebsetzung. Kuppelschalter muss FRT ermöglichen (Überbrückung > 3 s). Anlagen ≥ 135 kW mit 4110-Zertifikat am NS-Netz: zentraler NA-Schutz nach 14.6.5.2, U> 10-min-Mittelwert 1,10 Un aktivieren, eingeschränkte dynamische Netzstützung für Umrichter. Kennzeichnung „Trennstelle Erzeugungsanlage – Versorgungsnetz“.
Steuerung und FernwirktechnikKeine Tonfrequenz-Rundsteuerung. Ab 7 kW bis < 100 kW Übergabeklemmleiste nach separatem Dokument; ab > 100 kW technisches Netzsicherheitsmanagement: Fernwirkgerät VIVAVIS ACOS 730 (Miete bei inetz oder Eigenbeschaffung) mit Übergabeklemmleiste -X100 (25 Klemmen: 230 V D01/10 A, 4 Relais 100/60/30/0 %, 4–20 mA Ist-Wirkleistung, Spannungen L1–L3/N vom NVP), Außenantenne, IEC 60870-5-104. inetz prüft bis -X100 und vereinbart Abregelungstest.

Welche Variante passt?

Behind the Meter

Speicher in der Kundenanlage hinter dem bestehenden Netzanschluss: Peak Shaving, Eigenverbrauch, Notstrom. Entscheidend: Rückspeisung ja/nein, Summenleistung mit PV für NA-Schutz, vereinbarte Bezugsleistung.

Co-Location mit PV

Speicher und PV am gemeinsamen Netzanschluss mit getrennten Zählpunkten bzw. Untermessung und Einspeisebegrenzung am Netzanschlusspunkt.

Wandlerschränke →

Eigener Netzanschluss

Netzspeicher mit eigenem Anschluss, ab höheren Leistungen in der Mittelspannung nach VDE-AR-N 4110 mit Übergabestation.

Trafostationen →

Unser Übergabeschrank für Speicher

NetzanschlussNH-Trenner bzw. Leistungsschalter, ausgelegt auf Bemessungsstrom und Kurzschlussstrom am Einbauort
KuppelschalterLeistungsschalter mit Motorantrieb, Unterspannungsauslöser und Rückmeldekontakten
SchutzZentraler NA-Schutz (VDE-AR-N 4105), Kupplungsschutz bzw. Anbindung an den übergeordneten Entkupplungsschutz (VDE-AR-N 4110)
MessungZählpunkt Netz mit Wandlermessung nach inetz, Untermessung PV und Speicher nach Messkonzept
SteuerungRundsteuerempfänger · Fernwirktechnik, Schnittstelle für EMS und Direktvermarkter
GehäuseInnen oder Freiluft mit Sockel, Schutzart nach Vorgabe, typisch IP54
PrüfungDIN EN IEC 61439-1/-2 mit Prüfprotokoll, Stromlaufplan zur Freigabe vor Fertigung

Häufige Fragen

Speicher gelten in der Ausspeisung als EZA (AB-EZA); im ΣSAmax für NA-Schutz-Schwelle 30 kVA mitzuzählen. Speicher, die EEG/KWKG-Anlagen > 100 kW puffern, brauchen ferngesteuerte Leistungsreduzierung und Ist-Abruf – entfällt bei EnFluRi-Sensor mit Herstellererklärung nach FNN-Speicherhinweis. Messkonzepte mit Speicher sind gesondert einzureichen (EEG §§ 3, 19: Förderung nur bei ausschließlich EE-Ladung). Unsymmetrie ≤ 4,6 kVA. Datenerfassung Speicher (Formular). § 14a über Umsetzungshilfe steuVE.

Zentraler NA-Schutz am zentralen Zählerplatz ab ΣSAmax > 30 kVA aller Bestands- und Neu-EZA und Speicher; Verschieben Richtung Kundenanlage nur bei Mischanlagen mit Δu ≤ ca. 0,2 %. Auslösetest des Kuppelschalters bei Inbetriebsetzung. Kuppelschalter muss FRT ermöglichen (Überbrückung > 3 s). Anlagen ≥ 135 kW mit 4110-Zertifikat am NS-Netz: zentraler NA-Schutz nach 14.6.5.2, U> 10-min-Mittelwert 1,10 Un aktivieren, eingeschränkte dynamische Netzstützung für Umrichter. Kennzeichnung „Trennstelle Erzeugungsanlage – Versorgungsnetz“. Grundsätzlich gilt: Übersteigt die Summe aus Speicher und Erzeugung 30 kVA, ist nach VDE-AR-N 4105 ein zentraler NA-Schutz mit Kuppelschalter nötig.

Ja, das ist der häufigste Fall beim Gewerbespeicher. Zu klären sind Rückspeisung, die Summenleistung mit vorhandenen Erzeugungsanlagen, die vereinbarte Bezugsleistung und das Messkonzept.

Ja – inklusive Stromlaufplan zur Freigabe vor Fertigung und, auf Wunsch, beigestellter Komponenten.

Speicher-Schrank anfragen

Netzanschlusszusage, Messkonzept oder Spezifikation anhängen – Angebot nach den Vorgaben von inetz.

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