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Wandlerschränke  ·  Netzgebiet Stadtnetze Münster

Wandlerschrank 350 kW PV-Volleinspeisung – Netzgebiet Stadtnetze Münster

Außenschrank mit Wandlermessung, zentralem NA-Schutz, Kuppelschalter und Steuerung für eine PV-Anlage um 350 kW im Netz der Stadtnetze Münster GmbH (Stadtwerke-Münster-Gruppe). Wir bauen nach den aktuellen Vorgaben des Netzbetreibers, liefern, montieren und übernehmen die Anmeldung bis zur Inbetriebsetzung.

WandlermessungNA-Schutz 4105KuppelschalterFernwirktechnikAußenaufstellung
Wandlerschrank 350 kW PV-Volleinspeisung für Außenaufstellung mit NA-Schutz – Netzgebiet Stadtnetze Münster
ca. 505 A
Strom bei 350 kW, 400 V
600/5 A
typischer Stromwandler
NH3 · 630 A
Anlagentrennfeld
Rundsteuerempfänger · Fernwirktechnik
Steuerung nach TAB

Was Stadtnetze Münster bei 350 kW verlangt

Ab 135 kW eigener Anmeldepfad (Unterlagen nach Absprache), vorübergehende Betriebserlaubnis nötig. Netzebene im Einzelfall; bei MS-Anschluss gilt ergänzende TAB MS (Fernwirktechnik, PAV,E-Stufen 270/500 kW); NS-Messung in kundeneigener Trafostation als RLM mit Z1virt-Konzept möglich.

Wandlermessung abHalbindirekte Messung ab Betriebsstrom > 60 A (Aussetzbetrieb) bzw. Dauerstrom > 44 A.
Messsatz und ZählerplatzNach VNB-Vorgabe, DIN VDE 0603-2-2 und FNN-Hinweis Wandleranlagen; grundsätzlich Systemschrank. Messteil: Zählerfelder mit Dreipunkt-Befestigung, zusätzlicher Platz für Zusatzanwendungen (Modem); Wandlerzusatzraum mit Prüfklemmen, Spannungspfad- und Steuersicherung, Abdeckung plombierbar (optional transparent), versenkte Hutschiene. Leistungsteil 5-polig, ungezählte Felder abgeschottet und plombierbar. Netzseitige Trennvorrichtung mind. NH1-Unterteil, Icn ≥ 25 kA (bis 250 A), plombierbar; anlagenseitig laienbedienbare Trennvorrichtung. Sekundärleitungen ungeschnitten: Strom 4 mm², Spannung 2,5 mm²; Sekundärstrom 5 A, Klasse 0,5 oder besser. Wandler und Prüfklemmen stellt NB/MSB, Einbau durch Errichter; Aufbauplan und allpoliger Stromlaufplan projektbezogen genehmigen lassen. Zählerschränke nur 1100/1400 mm (AAR 300 mm).
Aufstellung im FreienFür nicht ständig bewohnte Objekte (Garagen, Gartenanlagen) grundsätzlich Anschlusseinrichtungen außerhalb des Gebäudes. Mess-, Schutz- und Steuereinrichtungen des VNB in Räumen mit Schließanlage und dokumentiertem Zutritt oder in abschließbarem Schaltschrank mit eingeschränktem Zugang; Änderungen am Schließsystem melden. SMGW-Antenne ggf. außerhalb des Schranks (5G/LTE, ≥ 2 dB, RG-174/178, FAKRA D).
NA-Schutz und KuppelschalterVDE-AR-N 4105; VNB stellt Formular „Schutzeinstellungen NA-Schutz VDE 4105“ bereit. Keine weiteren Zusatzvorgaben zu Kuppelschalter/Auslösetest in der NS-Ergänzung gefunden. EZA/Speicher ab P_Amax ≥ 135 kW erst nach vorübergehender Betriebserlaubnis des VNB (TAB MS).
Steuerung und FernwirktechnikPV bis 25 kWp: 60-%-Begrenzung oder Steuerung über iMSys. > 25 bis 100 kWp: 60-%-Begrenzung und Rundsteuerempfänger oder iMSys-Steuerung. > 100 kWp (sowie andere EZA und Speicher mit P_Amax > 100 kW): technische Einrichtung zur Fernreduzierung und Abruf der Ist-Einspeisung, Lastgangmessung. 6-polige Steuersignal-Klemmleiste (auch für NSM) im AAR; digitale Schnittstelle RJ45 „CLS“, EEBUS. MS: Fernwirk- und Prozessdatenübertragung nach eigenen Fernwirkvorgaben, 8-h-Pufferung.

Zusammengefasst aus den veröffentlichten Dokumenten des Netzbetreibers (Quellen unten). Maßgeblich ist die jeweils gültige Fassung – wir prüfen sie bei jeder Auslegung.

TAB, Wandleranschluss und Zählerplatz bei Stadtnetze Münster

Die technischen Anschlussbedingungen und die Vorgaben für Wandlermessung und Zählerplatz – direkt beim Netzbetreiber verlinkt.

TAB und Ergänzungen von Stadtnetze Münster

WandleranschlussplanFür NS kein eigener Anschlussplan veröffentlicht; Aufbau nach DIN VDE 0603-2-2 und VDE-FNN-Hinweis 'Zählerplätze mit halbindirekten Messungen bis 1000 A'; Aufbauplan und allpoliger Stromlaufplan projektbezogen vom VNB genehmigen lassen. Vorgaben NS-Ergänzung 7.3 (S. 6–7): Spannungspfad ungeschnitten bis Prüfklemme in 2,5 mm², Stromwandler-Sekundärleitung ungeschnitten bis Prüfklemme in 4 mm²; Prüfklemmen, Spannungspfadsicherungen und Steuersicherung im Wandlerzusatzraum (Abdeckung plombierbar, optional transparent, Hutschiene versenkt). Prüfklemmen und Wandler stellt NB/MSB bei. Nur als Muster für MS-Messung: Anhang H der MS-Ergänzung (S. 100) zeigt Prüfklemmleiste Strom & Spannung 1S1 1S2 2S1 2S2 3S1 3S2 L1 L2 L3 N (1–4 zum Zähler, Farben br/sw/gr/bl), Steuerklemmleiste 5–10 (L1/N aus NS-Verteilung), Spannungspfadsicherung, Sekundärseite geerdet (MS).
– Quelle: Ergänzende TAB NS 08.2026, Kap. 7.3, S. 6–7; Ergänzende TAB MS 10.26, Anhang H, S. 100 (nur MS) Dokument
Wandler und MesslaschenMesswandler (und Prüfklemmen) werden vom NB/MSB bereitgestellt und vom Anlagenerrichter im Wandlerraum eingebaut und angeschlossen; Auslegung nach Art und Leistung der Anlage durch NB/MSB. Kundeneigene Wandler nur mit Konformitätsbescheinigung; Sekundärstrom 5 A, Verrechnungskern mind. Kl. 0,5. Leistungsteil 5-polig; netzseitige Trennvorrichtung mind. NH1-Unterteil, Icn ≥25 kA (bis 250 A), plombierbar; anlagenseitige Trennvorrichtung laienbedienbar; ungezählte Felder abgeschottet und plombierbar; Systemschrank grundsätzlich vorgeschrieben. Wandlerbauform, Schienen-/Laschenmaße, Lochbild und Stromstufen sind nicht angegeben.
– Quelle: Ergänzende TAB NS 08.2026, Kap. 7.3, S. 6–7 Dokument
Zähler und ZählerplatzHalbindirekte Messung ab Betriebsstrom >60 A (Aussetzbetrieb) bzw. Dauerstrom >44 A; Zählerplätze grundsätzlich für Dreipunkt-Befestigung (S. 5). Wandlermessung: Zählerfeld mit Drei-Punkt-Befestigung, nur für MSB-Messeinrichtungen, zusätzlicher Zählerplatz für Zusatzanwendungen (z. B. Modem); bei Zählerwechselschränken Zählermontageplatte bauseits (S. 6–7). Nur Zählerplätze nach VDE-AR-N 4100 mit AAR 300 mm, Schrankhöhe 1100 oder 1400 mm; Kommunikationsverbindung APL–APZ (S. 4). SMGW per Mobilfunk: Antenne 5G/LTE ≥2 dB, Kabel RG-174/RG-178, FAKRA-D-Winkelbuchse, max. eine Kupplung, 25–30 cm Reserve, kein PLC; Steuerbox über SMGW (S. 7–8). Nachgelagerte NS-Messung in Kundenstationen: RLM (Infoblatt S. 1, 4).
– Quelle: Ergänzende TAB NS 08.2026, Kap. 7.1, 7.3, 9.1, S. 4–8; Regelungen nachgelagerte NS-Messung S. 1–4 Dokument

Niederspannung oder Mittelspannung?

Bei rund 350 kW legt Stadtnetze Münster die Netzebene in der Regel im Anschlussverfahren fest. Viele Netzbetreiber verlangen außerdem ab 135 kW zusätzliche Nachweise nach VDE-AR-N 4110 – was bei Stadtnetze Münster gilt, steht oben. Wir bauen beide Wege:

Anschluss in der Niederspannung

Zwei-Schrank-System mit Netzübergabe für mehrere Kabel, Wandlermessung, NH3-Anlagentrennfeld, Kuppelschalter, zentralem NA-Schutz und Steuerung – wie in der Zeichnung oben.

Anschluss in der Mittelspannung

Übergabestation mit Trafo, dahinter eine NH-Verteilung mit NA-Schutz bzw. Anbindung an den übergeordneten Entkupplungsschutz, Messung und Fernwirktechnik.

NH-Verteilung mit NA-Schutz →

Zertifizierung

Einheitenzertifikate, Anlagenzertifikat bzw. vereinfachter Nachweis je nach Leistung – wir begleiten das Verfahren.

Anlagenzertifizierung →

So bauen wir den Schrank

Jeder Schrank wird für das Projekt ausgelegt – mit Ansichtszeichnung, Schalt- und Verdrahtungsplan für die Anmeldung.

NetzübergabeJe Netzbetreiber-Kabel eine plombierbare NH2-Lastschaltleiste, PEN mit V-Klemmen für Sektorleiter Cu/Al
WandlerfeldStromwandler 600/5 A nach Vorgabe, Spannungspfad abgesichert, Abdeckung plombierbar
AnlagentrennfeldNH3-Lastschaltleiste bis 630 A – bei rund 505 A reicht NH2 (max. 400 A) nicht
KuppelschalterLeistungsschalter mit Motorantrieb und Unterspannungsauslöser, angesteuert vom zentralen NA-Schutz
MesssatzZählerplatz nach TAB mit Prüfklemmleiste (nach TAB), Schutzart und Heizung nach Vorgabe
SteuerungRundsteuerempfänger · Fernwirktechnik in eigenem Feld bzw. Gehäuse, Schnittstelle für Direktvermarkter
AufbauZwei Kunststoff-Außenschränke: Energieschrank (Leistung) und Steuerungsschrank (Messung, Schutz, Fernwirk), verbunden über Leerrohr im Sockel

Vom Antrag bis zum Einschalten

1

Netzanschluss anfragen

Anmeldung bzw. Netzanschlussbegehren bei Stadtnetze Münster, Klärung der Netzebene

2

Auslegung

Messkonzept, Ansichtszeichnung, Schalt- und Verdrahtungsplan zur Einreichung

3

Bau & Prüfung

Fertigung in unserer Werkstatt, Stückprüfung nach DIN EN IEC 61439

4

Montage

Lieferung, Setzen des Schranks, Anschluss der Kabel

5

Inbetriebsetzung

NA-Schutz-Auslösetest, Zählersetzung durch den Messstellenbetreiber, Fertigmeldung

Häufige Fragen

Halbindirekte Messung ab Betriebsstrom > 60 A (Aussetzbetrieb) bzw. Dauerstrom > 44 A.

Das entscheidet der Netzbetreiber im Anschlussverfahren.

PV bis 25 kWp: 60-%-Begrenzung oder Steuerung über iMSys. > 25 bis 100 kWp: 60-%-Begrenzung und Rundsteuerempfänger oder iMSys-Steuerung. > 100 kWp (sowie andere EZA und Speicher mit P_Amax > 100 kW): technische Einrichtung zur Fernreduzierung und Abruf der Ist-Einspeisung, Lastgangmessung. 6-polige Steuersignal-Klemmleiste (auch für NSM) im AAR; digitale Schnittstelle RJ45 „CLS“, EEBUS. MS: Fernwirk- und Prozessdatenübertragung nach eigenen Fernwirkvorgaben, 8-h-Pufferung.

Ja. Wir bauen, liefern und montieren deutschlandweit und übernehmen auf Wunsch die Anmeldung beim Netzbetreiber bis zur Inbetriebsetzung.

Wandlerschrank 350 kW anfragen

Netzanschlusszusage oder Projektdaten anhängen – wir melden uns mit Angebot und Ansichtszeichnung nach Stadtnetze Münster.

  • Rückmeldung zur Machbarkeit mit unseren Rückfragen
  • Angebot mit Ansichtszeichnung nach Netzbetreiber
  • Bau, Lieferung, Aufstellung und Anschluss aus einer Hand
  • Lieber telefonieren? 0151 27 505 910